Kochen mit Rhabarber
Rhabarber muß immer gesüßt werden, wenn er gekocht wird. Verwenden Sie wenig Wasser, zwei bis drei Eßlöffel genügen oft. Rhabarber schmeckt wunderbar in englischen Pies und als Obstkuchenfüllung, vor allem mit Erdbeeren oder Bananen gemischt. Aus püriertem Rhabarber kann man Eiscreme, Sorbets und Mousse herstellen. Zitrusfrüchte und Gewürze bringen sein Aroma besser zur Geltung. Deftigen Schmortöpfen verleiht er ein pikantes Aroma und harmoniert besonders gut mit Schweinefleisch, Lamm und Ente.
Aufbewahrung
Beim Verarbeiten von Rhabarber dürfen keine Metallgefässe und auch keine Alufolie verwendet werden. Die Säuren verbinden sich leicht mit Metallen und es können giftige Stoffe entstehen, sowie durch die Verbindung mit Metall Geschmacksveränderungen auftreten.
Soll Rhabarber einige Tage gelagert werden, wird er geputzt, eventuell geschält und in ein feuchtes Tuch eingeschlagen und in den Kühlschrank gelegt; dann hält er sich etwa 4 Tage, er darf aber nicht luftdicht abgedeckt sein.
Im Tiefkühler kann der kleingeschnittenen Rhabarber problemlos 6 Monate gelagert werden. Schneiden Sie den Rhabarber in etwa 2 cm lange Stücke, wenn er noch etwas Biß bewahren soll, oder kleiner für Grützen oder Marmeladen.
Rhabarbergewürze
Trotz seiner eigenen Säure verträgt er zusätzliche Säure in Form von Zitronensaft und Weißwein, und er liebt Zitronenaroma wie zum Beispiel Zitronenschale, aber auch das exotische Zitronengras oder die fein geschnittenen Blätter der Kaffirzitrone. Zimt und Vanille passen sehr gut dazu, auch Sternanis, der einen orientalischen Duft verleiht, sowie Ingwer. Natürlich niemals alle diese Gewürze auf einmal verwenden, sondern nach Lust und Laune immer nur eines oder bestenfalls zwei.